Bildung
Posted on January 1th, 2007 by Author
Wie oft kommt es
vor, dass Sie schneller Ihren Führerschein los sind, als es
Ihnen lieb ist.
Zu dem Verlust der Möglichkeit, durch Ihr eigenes Kraftfahrzeug eine Zeit lang beliebig mobil zu sein kommt noch das gesellschaftliche Stigma, nicht mehr fahrtauglich zu sein. Richtig teuer kann es dann noch werden, wenn dann noch Anwaltskosten, Gerichtskosten und eine eventuelle Geldbuße hinzukommen.
Hier stellt sich die wichtige Frage: Wie erhalte ich meinen Führerschein wieder?
Der verkehrsrechtliche Begriff der MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) erhält hier unser besonderes Augenmerk. Unter einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung versteht man die gutachterliche Beurteilung der Fahrtüchtigkeit des Probanden. Im Volksmund bezeichnet man diese Überprüfung der Fahreignung auch als "Idiotentest".
Die MPU gibt es in Deutschland seit 1954. Die gesetzliche Bezeichnung lautet "Begutachtung der Fahreignung" und dient den Behörden als Entscheidungshilfe über die Entziehung und Neuerteilung der Fahrerlaubnis.
Sehr bedeutsam für eine Einschätzung von zukünftigem Fahrverhalten ist eine offene Auseinandersetzung mit den Ursachen des Fehlverhaltens, das zum Entzug der Fahrerlaubnis geführt hat. Eine stabile Änderung in Einstellung und Verhalten des Probanden ist notwendig, um dieses medizinisch-psychologische Gutachten zu bestehen.
Es gibt freiberuflich niedergelassene Psychologen, die sich auf die MPU Vorbereitung der Anwärter spezialisiert haben mit dem Ziel, diese zu bestehen. Diese Vorbereitung geschieht in der Regel in Form und Vorbereitungskursen, in denen der zu überprüfende Personenkreis erst einmal in der Straßenverkehrsordnung geschult wird, um danach zum Ablauf einer typischen MPU trainiert zu werden. Anschließend trainiert der Psychologe die einzelnen Kursteilnehmer auf verhaltenstherapeutischer Grundlage im Sinne einer zu erwartenden positiven und stabilen Veränderung, ganz wie es im Gutachten gewünscht ist.
Es unterliegt dem Gutachter, in der gutachterlichen Prüfung festzustellen und zu attestieren, dass dieses neue Verhalten von Dauer sein wird. Nur dann gilt eine MPU als bestanden.
Ein solcher Vorbereitungskurs besteht aus einem kostenlosen Vorgespräch, etwa vier Einzel- und sieben Gruppenveranstaltungen und einem Abschlussgespräch. Die Kosten betragen derzeit etwa 400 €. Dazu kommen noch die Kosten für die Alkohol- und Drogenscreenings.Die Kosten der eigentlichen MPU-Begutachtung betragen je nach Verkehrsdelikt zwischen 300 € und 600 €. Einzel-Beratungsstunden beim Verkehrspsychologen gibt es ab 60 - 100 € pro Stunde.
Die MPU-Untersuchung dauert etwa 3-4 Stunden und besteht aus mehreren Teilen. Zuerst wird in der schriftlichen Testdiagnostik die körperliche und seelische Leistungsfähigkeit begutachtet. Danach gibt es noch eine ärztliche Untersuchung und ein psychologisches Gespräch. Die Zusendung des Gutachtens an die Fahrerlaubnisstelle sollte dann 14 Tage nicht überschreiten.
Der Anteil der positiven Gutachten liegt derzeit bei etwa 46 %. Bei Nicht-Bestehen kann ein Nachschulungskurs besucht und die Begutachtung wiederholt werden.
Zu dem Verlust der Möglichkeit, durch Ihr eigenes Kraftfahrzeug eine Zeit lang beliebig mobil zu sein kommt noch das gesellschaftliche Stigma, nicht mehr fahrtauglich zu sein. Richtig teuer kann es dann noch werden, wenn dann noch Anwaltskosten, Gerichtskosten und eine eventuelle Geldbuße hinzukommen.
Hier stellt sich die wichtige Frage: Wie erhalte ich meinen Führerschein wieder?
Der verkehrsrechtliche Begriff der MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) erhält hier unser besonderes Augenmerk. Unter einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung versteht man die gutachterliche Beurteilung der Fahrtüchtigkeit des Probanden. Im Volksmund bezeichnet man diese Überprüfung der Fahreignung auch als "Idiotentest".
Die MPU gibt es in Deutschland seit 1954. Die gesetzliche Bezeichnung lautet "Begutachtung der Fahreignung" und dient den Behörden als Entscheidungshilfe über die Entziehung und Neuerteilung der Fahrerlaubnis.
Sehr bedeutsam für eine Einschätzung von zukünftigem Fahrverhalten ist eine offene Auseinandersetzung mit den Ursachen des Fehlverhaltens, das zum Entzug der Fahrerlaubnis geführt hat. Eine stabile Änderung in Einstellung und Verhalten des Probanden ist notwendig, um dieses medizinisch-psychologische Gutachten zu bestehen.
Es gibt freiberuflich niedergelassene Psychologen, die sich auf die MPU Vorbereitung der Anwärter spezialisiert haben mit dem Ziel, diese zu bestehen. Diese Vorbereitung geschieht in der Regel in Form und Vorbereitungskursen, in denen der zu überprüfende Personenkreis erst einmal in der Straßenverkehrsordnung geschult wird, um danach zum Ablauf einer typischen MPU trainiert zu werden. Anschließend trainiert der Psychologe die einzelnen Kursteilnehmer auf verhaltenstherapeutischer Grundlage im Sinne einer zu erwartenden positiven und stabilen Veränderung, ganz wie es im Gutachten gewünscht ist.
Es unterliegt dem Gutachter, in der gutachterlichen Prüfung festzustellen und zu attestieren, dass dieses neue Verhalten von Dauer sein wird. Nur dann gilt eine MPU als bestanden.
Ein solcher Vorbereitungskurs besteht aus einem kostenlosen Vorgespräch, etwa vier Einzel- und sieben Gruppenveranstaltungen und einem Abschlussgespräch. Die Kosten betragen derzeit etwa 400 €. Dazu kommen noch die Kosten für die Alkohol- und Drogenscreenings.Die Kosten der eigentlichen MPU-Begutachtung betragen je nach Verkehrsdelikt zwischen 300 € und 600 €. Einzel-Beratungsstunden beim Verkehrspsychologen gibt es ab 60 - 100 € pro Stunde.
Die MPU-Untersuchung dauert etwa 3-4 Stunden und besteht aus mehreren Teilen. Zuerst wird in der schriftlichen Testdiagnostik die körperliche und seelische Leistungsfähigkeit begutachtet. Danach gibt es noch eine ärztliche Untersuchung und ein psychologisches Gespräch. Die Zusendung des Gutachtens an die Fahrerlaubnisstelle sollte dann 14 Tage nicht überschreiten.
Der Anteil der positiven Gutachten liegt derzeit bei etwa 46 %. Bei Nicht-Bestehen kann ein Nachschulungskurs besucht und die Begutachtung wiederholt werden.
